VM hängt in VMWare

15. Juli 2009, 11:52 | Autor: Patrick | Kategorie(n) Windows.

Heute Morgen musste ich feststellen, dass ein zentraler Datenbankserver(VM) hing, war eingefroren beim neustart, und ließ sich auch nicht beenden, selbst das stoppen in VMWare war nicht möglich.
Für solche fälle gibt es die Möglichkeit auf dem Host folgenden VMWare Befehl auszuführen:
vmware-cmd /pfad/zur/vmware.vmx stop
bzw.
vmware-cmd /pfad/zur/vmware.vmx stop hard
Diese befehle halfen mir jedoch nicht weiter und die Maschine reagierte weiterhin nicht.

Also blieb nur noch die Möglichkeit den Prozess der einzelnen VM abzuschießen. Dies ist allerdings nicht so leicht auf einem VMWare-Host auf dem ca. 15 Maschinen ständig laufen.
Wer nicht auf russisch Roulette steht muss die Prozess ID (pid) herausfinden, das kann man mit dem Befehl:
vmware-cmd /pfad/zur/vmware.vmx getpid
Jetzt kann man den Prozess mit dem befehl kill pid abschießen, es sei denn man hat einen Windows Host. Unter Windows geht man normalerweise in den Taskmanger und schießt dort den Prozess ab, da wir dort aber mehrere Prozesse mit dem gleichen Namen haben (vmware-vmx.exe)
und diese im Taskmanager nicht unterschieden werden können, da dort keine pids angezeigt werden, müssen wir ein anderen Weg finden.
Als nützliches Tool dafür hat sich für mich der Prozessexplorer aus der Sysinternals Sammlung erwiesen, der die pid anzeigt und
auch gerne Prozesse beendet die nicht vom Taskmanager beendet werden können.

QR Code für VM hängt in VMWare

 

2 Kommentare für “VM hängt in VMWare”

  1. Rainer | 9/09/09

    Die PID auf Windows lässt sich (wie auch jede Menge anderer sehr detaillierter Statistikwerte aller Prozesse) im Taskmanager anzeigen, indem man sie, während man den Reiter “Prozesse” geöffnet hat, im Menü unter “Ansicht” und dort dann mittels “Spalten auswählen…” hinzuschaltet.
    Selbiges geht dort auch mit solch interessanten Zahlen wie z.B. Anzahl der zurzeit offenen System-Handles, Statistiken über Disk-I/O und so weiter.
    Sozusagen ein durchaus veritables Pendant für top, sobald man den “magic button” gefunden hat. :)

    Wobei ich dem Process-Explorer aber auch keineswegs die Existenzberechtigung absprechen will:
    Damit lässt sich wiederum die Prozesshierarchie sowie die einzelnen Objekte eines jeden Prozesses herausfinden, um z.B. ein nicht zurückgegebenes Dateihandle wieder manuell freizugeben, ohne den in diesem Fall von wem auch immer unsauber programmierten Prozess komplett beenden zu müssen.

  2. Patrick | 9/09/09

    Danke für den Tipp!

    Ich hab das hidden feature jetzt auch gefunden ;)

Kommentieren