Archiv für ‘Linux’

Kein ICQ-Login mit Pidgin und Kopete

10. März 2009 05:10 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): BSD, Linux, Mobile Kommunikation, Windows

In inzwischen einiger Regelmäßigkeit ändert ICQ (bzw. der Betreiber AOL) etwas am Protokoll des eigenen Messengers. So auch gestern Nachmittag geschehen. Die Folge ist, dass mehrere Clients nun kein ICQ-Login mehr ermöglichen.

Pidgin-Benutzern steht die aktuellste Version 2.5.5 zur Verfügung, mit der auch ICQ wieder anstandslos funktioniert. Fertige Pakete gibt es für Fedora, RedHat, CentOS, Mac OS X und Windows auf der offiziellen Entwicklerseite, sowie für Debian und Ubuntu an dieser Stelle. Und natürlich gibt es auch den Source-Code zum Selbstkompilieren. Letzteres ist mir mit FreeBSD 7.1 unter Verwendung verschiedener configure-Parameter allerdings bisher nicht gelungen.

 

Hauppauge Nova-T Stick

25. Februar 2009 11:39 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Linux

Recht einfach, wie ich festgestellt habe, lässt sich ein Hauppauge Nova-T Stick (und somit auch diverse andere TV-Karten und -Sticks) unter Linux installieren und betreiben. In diesem Fall war es ein ArchLinux-System. Generell sollte sich das Vorgehen bei anderen Distributionen aber nicht grundlegend unterscheiden.

Als erstes wird per Paketmanager (bei ArchLinux also mit pacman) mercurial installiert und genutzt, um v4l in der aktuellsten Version zu holen:
hg clone http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb

Nach dem bekannten make/make install wird nun noch die Firmware heruntergeladen. Die Datei wird anschließend im Verzeichnis /lib/firmware abgelegt.

modprobe dib3000mc
und ein Neueinstecken des Nova-T sollten diesen zum Funktionieren bewegen.

Beispielsweise mit kaffeine lässt sich der TV-Stick nun verwenden.

 

Mails verschlüsseln mit GnuPG

10. Dezember 2008 23:58 | Autor: Marc | 1 Kommentar | Kategorie(n): Linux, Sicherheit

Zwar gehe ich nicht unbedingt davon aus, dass das BKA oder sonstirgendwer bewusst meine Mails mitliest, aber man weiß ja nicht, ob der Empfänger einer Mail nicht möglicherweise von solchen Maßnahmen betroffen ist. Und aus diesem Grund habe ich mich nun ein wenig mit dem Ver- und Entschlüsseln von Mails per GnuPG beschäftigt.

Zu aller erst benötigt man ein eigenes Schlüsselpaar. Dieses besteht aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel. Eine kurze, aber verständige Anleitung zur Erstellung findet sich im Wiki des CCC Mainz.

Um eine verschlüsselte und signierte Mail versenden zu können, benötigt man außerdem den öffentlichen Schlüssel des Empfängern. Und genauso benötigt der Empfänger den öffentlichen Schlüssel des Absenders, um die Mail entschlüsseln zu können.

Zahlreiche Mailprogramme bieten native Unerstützung für GnuPG/PGP. Für die meisten anderen gibt es entsprechende Plugins.

Um die Schlüssel nicht immer manuell austauschen zu müssen, gibt es öffentliche Keyserver, auf denen man in aller Regel fündig wird (vorausgesetzt natürlich, der Mensch auf der Gegenseite hat seinen Schlüssel veröffentlicht).

Um besser einschätzen zu können, ob man veröffentlichten Schlüsseln vertrauen kann, gibt es das GnuPG-Web of Trust. Die Idee basiert auf der Signierung des eigenen Schlüssels durch Personen, die einem (möglichst persönlich) bekannt sind. Wie dies technisch umgesetzt ist, kann im Ubuntu-Users Wiki nachgelesen werden.