Archiv für ‘Messaging’

Kein MSN-Login mit Pidgin

18. November 2010 15:24 | Autor: Marc | 3 Kommentare | Kategorie(n): Messaging

Nachdem mit Alternativ-Clients zunächst kein ICQ-Login mehr möglich war, traf es heute die MSN-Nutzer. Zumindest jene, die Pidgin nutzen. Der Fehler bezieht sich dieses Mal auf das SSL-Zertifikat. Eine Authentifizierung ohne SSL lässt MSN aber nicht zu, so dass hier kein Workaround möglich ist.

Zustande kommt die Fehlermeldung durch eine Änderung des CA-Zertifikats seitens Microsoft. Indem das alte Zertifikat für den Login-Server omega.contacts.msn.com im Verzeichnis ~/.purple/certificates/x509/tls_peers mit dem aktuell gültigen überschrieben wird, kann das Problem gefixt werden. Das Zertifikat gibt es hier.

 

Kein ICQ-Login mit alternativen Clients

17. November 2010 11:08 | Autor: Marc | 1 Kommentar | Kategorie(n): Messaging

Nach mehreren Änderungen seitens AOL, hatte nun auch der neue ICQ-Betreiber Mail.ru das Bedürfnis, den Zugang zum Messenger für Nutzer alternativer Clients zu erschweren. Abhilfe ist dieses Mal allerdings einfach zu schaffen, in dem der Login-Server von login.oscar.aol.com in login.icq.com geändert wird.

Eigentlich ein gutes Argument, von ICQ (und auch anderen proprietären Messengern) zu Jabber/XMPP zu wechseln.

 

Lemonade als IMAP-Erweiterung

23. August 2009 16:40 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Messaging

Im frisch erschienenen RFC 5550 wird eine ganze Reihe von IMAP-Erweiterungen beschrieben, welche hauptsächlich für mobile Geräte sinnvoll erscheinen.

Für Geräte mit wenig Bandbreite oder limitiertem Übertragungsvolumen, was auf jene die per Mobilfunk angebunden sind in den allermeisten Fällen zutrifft, sind sicherlich die Kernfunktionen "Forward without download" und "Message size declaration" besonders interessant. Letztere legt fest, dass der sendende Server bereits im MAIL FROM-Kommando die Größe der Nachricht angibt und der empfangende SMTP-Server anhand der Angabe dann entscheiden kann, ob er die Mail überhaupt annehmen möchte. Für Mailboxen, auf die ausschließlich von unterwegs zugegriffen wird, eine hervorragende Sache. "Forward without download" erlaubt einem IMAP-Client, Nachrichten direkt auf dem Server an eine andere Adresse weiterzuleiten, ohne diese vorher herunterladen und "neu verpacken" zu müssen. Diese Funktion bieten bisher nur propritäre Mail-/Groupware-Lösungen, wie z.B. der Blackberry Enterprise Server von RIM.

An die Sicherheit der zu übertragenden Informationen wurde ebenfalls gedacht. So setzt Lemonade von vornherein den Einsatz von SMTP-TLS voraus.

 

Pidgin schließt kritische Lücke und kann bewegte Bilder

19. August 2009 14:31 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): BSD, Linux, Messaging, Windows

Die wohl wichtigste Änderung in Pidgin 2.6.1 ist der Fix einer Sicherheitslücke, die es einem Angreifer ermöglicht, mithilfe von manipulierten MSN-SLP-Paketen einen Buffer Overflow zu verursachen.

Darüberhinaus kann die libpurple, auf der Pidign basiert, jetzt Audio- und Videochats. Pidgin unterstützt zunächst Audio-Chats für das XMPP-Protokoll (Jabber), sowie Videoclips in Verbindung mit dem Googlemail-Webclient.

 

ejabberd mit CAcert SSL-Zertifikat

12. März 2009 00:32 | Autor: Marc | 2 Kommentare | Kategorie(n): Messaging

Ja, Jabber/XMPP-Kennungen sehen aus wie Mailadressen. Und um langwierigen Erklärungen vorzubeugen, habe ich vor einigen Tagen beschlossen, meine Jabber-Kennung meiner Mailadresse anzupassen. Zu diesem Zweck habe ich kurzerhand einen ejabberd installiert. Die grundsätzliche Installation dieses Daemon ist unkompliziert und daher an dieser Stelle nicht weiter erwähnenswert.

Wie es sich für einen standardkonformen XMPP-Server gehört, kennt der ejabberd natürlich auch Kryptographie. Allerdings wird bei der Installation standardmäßig ein eigenes SSL-Zertifikat generiert. Und eben dieses wollte ich durch ein bereits vorhandenes CAcert-Zertifikat ersetzen. Soweit die Idee…

ejabberd generiert nämlich exakt eine pem-Datei und nicht zwei (Privatekey-/Certificate-Paar). Wenn man hier nur das eigentliche Zertifikat von CAcert angibt, wird das natürlich nichts mit der Authentifizierung.

Nach ewiger und erfolgloser Suche nach der Lösung hatte ich dann doch noch die (denkbar simple) Idee: Nach einem Blick in das von ejabberd installierte Zertifikat war klar, dass sowohl Privatekey, wie auch das Serverzertifikat einfach nacheinander in einer Datei untergebracht werden müssen. Dann noch an die richtigen Dateirechte für die Zertifikatdatei denken (nicht vergessen, wie ich im ersten Versuch) und anschließend spielt der ejabberd auch mit CAcert.

Das gleiche funktioniert dann voraussichtlich auch mit anderen Anwendungen, wie beispielsweise znc. Das hoffe ich jedenfalls…