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	<title>Tech-Nerds &#187; DNS</title>
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	<description>Weblog für Nerds und andere Verrückte</description>
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		<title>aol.com mit DNS-Problemen</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/12/aol-com-mit-dns-problemen/</link>
		<comments>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/12/aol-com-mit-dns-problemen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 10:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[AOL]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen ist einem Benutzer der Postfix-Mailingliste aufgefallen, dass die Domain aol.com keinen MX-Record mehr hat. Eine kurze Abfrage per dig hat dies best&#228;tigt. Da aol.com-Mailadressen meines Wissens nach aber durchaus noch existieren, ist dies vermutlich so nicht gewollt. Inzwischen fehlt auch der A-Record. NS- und SOA-Records sind (zumindest bisher) noch aufl&#246;sbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen ist einem Benutzer der <a href="http://www.postfix.org" target="_blank">Postfix</a>-Mailingliste aufgefallen, dass die Domain aol.com keinen MX-Record mehr hat. Eine kurze Abfrage per dig hat dies best&auml;tigt. Da aol.com-Mailadressen meines Wissens nach aber durchaus noch existieren, ist dies vermutlich so nicht gewollt.</p>
<p>Inzwischen fehlt auch der A-Record. NS- und SOA-Records sind (zumindest bisher) noch aufl&ouml;sbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ENUM</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/enum/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 19:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[ENUM]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt hier jemand ENUM? Die Wahrscheinlichkeit d&#252;rfte gering sein. Obwohl es ENUM schon einige Jahre gibt &#8211; bei der DeNIC seit 2002. Es ist bisher nicht &#252;ber den Test-Status hinausgekommen. Das hat allerdings auch seine Vorteile, so ist die Registrierung i.d.R. kostenlos. Bei Portunity beispielsweise. Hier lassen sich auch eigene Name-Server definieren. Allerdings bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt hier jemand ENUM?<br />
Die Wahrscheinlichkeit d&uuml;rfte gering sein. Obwohl es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telephone_Number_Mapping">ENUM</a> schon einige Jahre gibt &#8211; bei der DeNIC seit 2002. Es ist bisher nicht &uuml;ber den Test-Status hinausgekommen. Das hat allerdings auch seine Vorteile, so ist die Registrierung i.d.R. kostenlos. Bei <a href="http://www.portunity.de/" target="_blank">Portunity</a> beispielsweise. Hier lassen sich auch eigene Name-Server definieren. Allerdings bin ich an dem Punkt gerade gescheitert. Das Web-Frontend behauptet, meine Server w&uuml;rden nicht authoritativ antworten. dig behaupet allerdings das Gegenteil.</p>
<p>Wie schon zu vernehmen war, basiert ENUM also auf DNS. Genau genommen auf der arpa-Zone e164.arpa. Unter dieser werden, wie beim RDNS, ENUM-Zonen aus dem E164-Dialplan der ITU vergeben. Dabei verwaltet eine Oranisation in jedem Land (bzw. in den teilnehmenden) die Zone mit der internationalen Vorwahl. In Deutschland ist dies die DeNIC mit der Zone 4.9.e164.arpa. Unter dieser k&ouml;nnen dann die eindeutigen Zonen registriert werden, welche aus einer vollst&auml;ndigen, internationen Rufnummer (E164) bestehen. Auch Sonderrufnummern sind zul&auml;ssig. Eine ENUM-Zone kann also z.B. 0.0.0.0.0.9.1.1.0.4.9.4.e164.arpa. lauten, wobei dies eine fiktive Rufnummer im Hamburger Ortsnetz (40) ist.</p>
<p>Bei einem Lookup auf diese Zone kann ein Endger&auml;t (z.B. VoIP-Telefon/Asterisk-Server) dann anhand der angegebenen Priorit&auml;ten, unter Ber&uuml;cksichtigung der eigenen F&auml;higkeiten, entscheiden, welches Ziel angew&auml;hlt wird.</p>
<p>Hier eine Beispiel-Zonendatei f&uuml;r die oben genannte Rufnummer.</p>
<p>
<pre><code><font size="-1">
0.0.0.0.0.9.1.1.0.4.9.4.e164.arpa.&nbsp;&nbsp;IN&nbsp;SOA&nbsp;ns1.example.com.
hostmaster.example.com.

(2010053000  10000 3600 604800 1800)
@&nbsp;&nbsp;IN&nbsp;NS ns1.example.com.
@&nbsp;&nbsp;IN&nbsp;NS ns2.example.com.

@&nbsp;&nbsp;IN&nbsp;NAPTR 10 10 "u" "E2U+tel" "!^.*$!tel:+494911900000!"&nbsp;.
@&nbsp;&nbsp;IN&nbsp;NAPTR 10 20 "u" "E2U+sip" "!^.*$!sip:+user1@example.com!"&nbsp;.
</font></code></pre>
</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Inzwischen hat <a href="http://www.portunity.de/" target="_blank">Portunity</a> meine Name-Server &uuml;bernommen. Ich hatte nicht bedacht, dass ja auch eine openeum.eu-Zone ben&ouml;tigt wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das DNSSEC-Testbed der DeNIC nutzen</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/das-dnssec-testbed-der-denic-nutzen/</link>
		<comments>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/das-dnssec-testbed-der-denic-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 07:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[DNSSEC]]></category>
		<category><![CDATA[IPv6]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2. Juli 2009 testet die DeNIC zusammen mit dem BSI und verschiedenen Providern des eco die Signierung der de-Zone mittels DNSSEC im Rahmen eines eigenen Testbed. Wer &#252;ber einen Resolver verf&#252;gt, der den Algorithmus RSASHA256 beherrscht (Unbound ab 1.4 oder BIND ab 9.7), kann die beiden DNSSEC-Nameserver der DeNIC in Frankfurt und Amsterdam nutzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2. Juli 2009 testet die <a href="http://www.denic.de/" target="_blank">DeNIC</a> zusammen mit dem <a href="http://www.bsi.de/" target="_blank">BSI</a> und verschiedenen Providern des <a href="http://www.eco.de/" target="_blank">eco</a> die Signierung der de-Zone mittels DNSSEC im Rahmen eines eigenen Testbed.</p>
<p>Wer &uuml;ber einen Resolver verf&uuml;gt, der den Algorithmus RSASHA256 beherrscht (<a href="http://unbound.net/" target="_blank">Unbound</a> ab 1.4 oder <a href="https://www.isc.org/software/bind" target="_blank">BIND</a> ab 9.7), kann die beiden DNSSEC-Nameserver der DeNIC in Frankfurt und Amsterdam nutzen. Der Server in Frankfurt kann dabei auch IPv6. Konfigurationsbeispiele f&uuml;r BIND und Unbound sind auf der <a href="http://www.denic.de/domains/dnssec/status/resolver-konfiguration.html" target="_blank">DeNIC-Seite</a> angegeben.</p>
<p>Eigene de-Domains lassen sich nat&uuml;rlich auch signieren. Damit die Chain-of-Trust (im Idealfall sieht die folgenderma&szlig;en aus: . (Root-Zone) -> de. -> example.de.) vollst&auml;ndig ist, muss aber der &ouml;ffentliche Teil des Schl&uuml;ssels bei der DeNIC hinterlegt werden und hier spielen bisher leider nur wenige Provider mit. Mir ist aktuell nur <a href="http://www.dnssec-testen.de/" target="_blank">Hostserver</a> bekannt, der auch die Registration der Domain <a href="http://www.tech-nerds-dnssec.de" target="_self">tech-nerds-dnssec.de</a> &uuml;bernommen hat. Die Domain ist selbstverst&auml;ndlich signiert und eignet sich so auch, um den eigenen Resolver zu testen. Das geht in gewohnter Weise mit dem Tool dig.<br /><code>dig +dnssec tech-nerds-dnssec.de</code></p>
<p>Wenn dig hier das Flag ad ausgibt, konnte die Antwort erfolgreich authentifiziert werden.</p>
<p><img src="http://www.tech-nerds.de/blog/wp-content/themes/quickpress/dig_tech-nerds-dnssec.de.png" alt="dig +dnssec tech-nerds-dnssec.de" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Signierte Root-Zone kommt später</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/signierte-root-zone-kommt-spater/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[DNSSEC]]></category>

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		<description><![CDATA[Die urspr&#252;nglich f&#252;r den 1. Juli 2010 geplante Ver&#246;ffentlichung des &#246;ffentlichen Schl&#252;sselteils (Key Signing Key) der Root-Zone ist auf den 15. Juli verschoben worden. Wie auf root-dnssec.org zu lesen ist, ist die Terminverschiebung notwendig geworden, um ICANN und VeriSign (den Betreibern der signierten Root-Zone und der genannten Seite) mehr Zeit zu geben, die Sicherheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die urspr&uuml;nglich f&uuml;r den 1. Juli 2010 geplante Ver&ouml;ffentlichung des &ouml;ffentlichen Schl&uuml;sselteils (Key Signing Key) der Root-Zone ist auf den 15. Juli verschoben worden.</p>
<p>Wie auf <a href="http://www.root-dnssec.org/2010/05/18/status-update-2010-05-18/">root-dnssec.org</a> zu lesen ist, ist die Terminverschiebung notwendig geworden, um <a href="http://www.icann.org/">ICANN</a> und <a href="http://www.verisign.com/">VeriSign</a> (den Betreibern der signierten Root-Zone und der genannten Seite) mehr Zeit zu geben, die Sicherheit und Stablilit&auml;t der DNSSEC-Implementierung zu geben.</p>
<p>Bereits seit 1. Dezember 2009 ist die Root-Zone signiert, liefert aber keine validierbaren Daten. Am 5. Mai 2010 wurde dann der letzte Root-Server mit DNSSEC ausgestattet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IPv6-Glue Records im DeNIC-Whois</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/ipv6-glue-records-im-denic-whois/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 08:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[IPv6]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bisher per whois-Client die Kontaktdaten von de-Domains abgefragt hat, hat auf diesem Wege auch evtl. vorhandene IPv6-Glue Records angezeigt bekommen, w&#228;hrend das Webinterface bei DeNIC diese Eintr&#228;ge schlicht verschwiegen hat. Inzwischen hat DeNIC dieses Verhalten offenbar ge&#228;ndert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bisher per whois-Client die Kontaktdaten von de-Domains abgefragt hat, hat auf diesem Wege auch evtl. vorhandene IPv6-Glue Records angezeigt bekommen, w&auml;hrend das Webinterface bei DeNIC diese Eintr&auml;ge schlicht verschwiegen hat.</p>
<p>Inzwischen hat DeNIC dieses Verhalten offenbar ge&auml;ndert.</p>
<p><img src="http://www.tech-nerds.de/blog/wp-content/graphics/denic_ipv6_gr.png" alt="whois tech-nerds.de" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>de-Zone teilweise ausgefallen</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/de-zone-teilweise-ausgefallen/</link>
		<comments>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/05/de-zone-teilweise-ausgefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 13:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DeNIC]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>

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		<description><![CDATA[Von etwa 13:30 bis 15:00 waren viele DE-Domains nicht erreichbar. tech-nerds.de war u.a. auch betroffen. Da die Domains auf dem SOA-Server korrekt aufgel&#246;st wurden, die DeNIC-Server aber NXDOMAIN zur&#252;ck lieferten, war relativ schnell klar, dass das Problem bei DeNIC selbst liegen musste. Auf Anfrage hat DeNIC das Problem best&#228;tigt. Ein wenig verwundert war ich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von etwa 13:30 bis 15:00 waren viele DE-Domains nicht erreichbar. <a href="http://www.tech-nerds.de/" target="_self">tech-nerds.de</a> war u.a. auch betroffen.</p>
<p>Da die Domains auf dem SOA-Server korrekt aufgel&ouml;st wurden, die DeNIC-Server aber NXDOMAIN zur&uuml;ck lieferten, war relativ schnell klar, dass das Problem bei DeNIC selbst liegen musste. Auf Anfrage hat DeNIC das Problem best&auml;tigt.</p>
<p>Ein wenig verwundert war ich, dass <a href="http://www.heise.de/" target="_blank">Heise</a> nichts dazu wusste. <a href="http://www.golem.de/1005/75090.html" target="_blank">Golem.de</a> wusste zumindest um 14:21 etwas.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IPv6 Glue Records</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2010/01/ipv6-glue-records/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 00:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DeNIC]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[IPv6]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit bietet DeNIC die M&#246;glichkeit, f&#252;r Glue Records IPv6-Adressen anzugeben. Glue Records bieten die M&#246;glichkeit, Nameserver-Adressen unter der eigenen Domain zu verwenden. Beispielsweise also ns1.tech-nerds.de und ns2.tech-nerds f&#252;r die Domain tech-nerds.de. Damit diese Ausfl&#246;sung funktioniert, m&#252;ssen neben den Namen der Nameserver nat&#252;rlich auch deren IP-Adressen bekannt sein. Diese in IP-Version 4 mit anzugeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit geraumer Zeit bietet DeNIC die M&ouml;glichkeit, f&uuml;r Glue Records IPv6-Adressen anzugeben.</p>
<p>Glue Records bieten die M&ouml;glichkeit, Nameserver-Adressen unter der eigenen Domain zu verwenden. Beispielsweise also ns1.tech-nerds.de und ns2.tech-nerds f&uuml;r die Domain tech-nerds.de. Damit diese Ausfl&ouml;sung funktioniert, m&uuml;ssen neben den Namen der Nameserver nat&uuml;rlich auch deren IP-Adressen bekannt sein. Diese in IP-Version 4 mit anzugeben, ist praktisch bei jedem Registrar m&ouml;glich. Um Seiten g&auml;nzlich per IPv6 erreichbar zu machen, ist es nat&uuml;rlich erforderlich, dass auch Glue Records nicht mehr nur per IPv4 angegeben werden. DeNIC erfordert zwar weiterhin die zwangsweise Angabe einer IPv4-Adresse f&uuml;r Glue Records, aber diese k&ouml;nnen durchaus durch IPv6-Adressen erg&auml;nzt werden. Bei der DeNIC selbst ist bisher ein einziger Nameserver f&uuml;r die Zone de. IPv6-f&auml;hig. Genau genommen der letzte im Bunde:<br /><code>f.nic.de 2a02:568:0:2::53<br />
</code></p>
<p>Mein Domain-Hoster war nun so freundlich, diese Eintr&auml;ge f&uuml;r meine Nameserver manuell vorzunehmen (automatisiert geht es dort noch nicht). Somit sind meine Seiten auch komplett IPv4-frei zu erreichen.</p>
<p>
; &lt;&lt;&gt;&gt; DiG 9.7.3 &lt;&lt;&gt;&gt; tech-nerds.de @f.nic.de<br />
;; global options: +cmd<br />
;; Got answer:<br />
;; -&gt;&gt;HEADER&lt;&lt;- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 32870<br />
;; flags: qr rd; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 2, ADDITIONAL: 4<br />
;; WARNING: recursion requested but not available</p>
<p>;; QUESTION SECTION:<br />
;tech-nerds.de.			IN	A</p>
<p>;; AUTHORITY SECTION:<br />
tech-nerds.de.		86400	IN	NS	ns2.tech-nerds.de.<br />
tech-nerds.de.		86400	IN	NS	ns1.tech-nerds.de.</p>
<p>;; ADDITIONAL SECTION:<br />
ns1.tech-nerds.de.	86400	IN	A	87.98.178.251<br />
ns1.tech-nerds.de.	86400	IN	AAAA	2001:41d0:2:4887::d1<br />
ns2.tech-nerds.de.	86400	IN	A	85.183.2.9<br />
ns2.tech-nerds.de.	86400	IN	AAAA	2001:6f8:11ea:1337::deed</p>
<p>;; Query time: 20 msec<br />
;; SERVER: 2a02:568:0:2::53#53(2a02:568:0:2::53)<br />
;; WHEN: Sat Feb  4 23:05:59 2012<br />
;; MSG SIZE  rcvd: 155</p>
<p>Daran kann sich der Rest des Internet doch mal ein Beispiel nehmen. <img src='http://www.tech-nerds.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DNSSEC mit BIND9</title>
		<link>http://www.tech-nerds.de/blog/2009/06/dnssec-mit-bind9/</link>
		<comments>http://www.tech-nerds.de/blog/2009/06/dnssec-mit-bind9/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 23:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[BIND]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[DNSSEC]]></category>
		<category><![CDATA[nameserver]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tech-nerds.de/blog/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[Da die Verwendung von DNSSEC f&#252;r die Root-Zone ja momentan hei&#223; diskutiert wird, habe ich mir mal angesehen, wie ich denn meinem DNS-Resolver (BIND9) DNSSEC beibringe. DNSSEC funktioniert, um es mal ganz grob zu umschreiben, mit zwei Schl&#252;sselpaaren. Einem zone-signing-keypair (ZSK) und einem key-signing-keypair (KSK). Hiervon wird jeweils der &#246;ffentliche Schl&#252;ssel dem Resolver (aka Client) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Verwendung von DNSSEC f&uuml;r die Root-Zone ja momentan hei&szlig; diskutiert wird, habe ich mir mal angesehen, wie ich denn meinem DNS-Resolver (BIND9) DNSSEC beibringe.</p>
<p>DNSSEC funktioniert, um es mal ganz grob zu umschreiben, mit zwei Schl&uuml;sselpaaren. Einem zone-signing-keypair (ZSK) und einem key-signing-keypair (KSK). Hiervon wird jeweils der &ouml;ffentliche Schl&uuml;ssel dem Resolver (aka Client) bekannt gemacht, indem dieser in das Zonefile auf einem DNS-Master integriert wird (hierzu sp&auml;ter mehr).</p>
<p>Um das Ganze dann auch wirklich sicher zu machen, wird vom DNS-Resolver die trust-chain in der DNS-Hierarchie &quot;nach oben&quot; aufgel&ouml;st. So sucht der Resolver beim Aufl&ouml;sen einer DE-Domain nach den Schl&uuml;sseln f&uuml;r die Zone DE und danach f&uuml;r die Root-Zone &quot;.&quot;</p>
<p>Klingt erstmal schl&uuml;ssig. Nur sind weder DE-, noch Root-Zone mit entsprechenden Schl&uuml;sselpaaren signiert. Bis jetzt sind dies nur eine handvoll TLDs. Darunter .se, .pl, .gov, .museum und einige weitere. Um dennoch eine trust-chain zu schaffen, gibt es DLV (DNSSEC lookaside validation). Geht es in der normalen DNS-Hierarchie mit der trust-chain nicht weiter, versucht der DNS-Resolver per DLV einen trust-anchor zu finden.</p>
<p>In BIND9 (ab Version 9.3.3) wird das Ganze dann folgenderma&szlig;en implementiert (Dateinamen entsprechen Debian-Standardkonfiguration):</p>
<p>Zun&auml;chst den public key der <a href="https://www.isc.org/solutions/dlv" target="_blank">ISC</a> herunterladen, ggf. per wget. Ich habe diesen Key dann &uuml;bersichtshalber in die Datei <font color="#FF4500">/etc/bind/named.conf.keys</font> gespeichert. In der <font color="#FF4500">/etc/bind/named.conf.options</font> werden dann folgende Zeilen hinzugef&uuml;gt:<br /><code>dnssec-enable yes;<br />dnssec-validation yes;<br />dnssec-lookaside . trust-anchor dlv.isc.org.;</code></p>
<p>Nat&uuml;rlich muss dem BIND noch der public key der ISC bekannt gemacht werden. Und zwar durch folgende Zeile in der <font color="#FF4500">/etc/bind/named.conf</font>:<br /><code>include "/etc/namedb/named.conf.keys";</code></p>
<p>Nach einem BIND-restart kann nun per <code>dig +dnssec iks-jena.de soa</code>, bzw. <code>dig iks-jena.de soa</code> getestet werden, ob der Resolver DNSSEC spricht. Wird <code>dig</code> die Option <code>+dnssec</code> mitgegeben, sollten RRSIG-resource records ausgegeben werden.</p>
]]></content:encoded>
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