Archiv für ‘IPv6’

Pionier Ansgar Heveling

30. Januar 2012 21:26 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Allgemeines

Ansgar Heveling ist bekannt?
Ich gehe davon aus. Er hat ja selbst dafür gesorgt. Auch wenn der Arme gar nicht so richtig weiß, warum eigentlich.

Der Gastkommentar im Handelsblatt ist zwar erst heute erschienen, aber bereits legendär. Und weil sicherlich schon jeder davon gehört hat, gehe ich hier auch nicht auf den Kommentar ansich ein.
Und wenn er nun davon wüüsste (ich unterstelle hier mal, dass er davon nichts weiß), dass seine eigene Webpräsenz per IPv6 erreichbar ist, würde er es sicherlich als absolut unabdingbar ansehen. Schließ ist er dem Web 2.0 damit momentan einen Schritt voraus.

 

World IPv6 Launch Day

18. Januar 2012 15:20 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Allgemeines

Nach dem letztjährigen World IPv6 Day machen jetzt einige Große; des Internetbusiness ernst.
In diesem Jahr soll am gleichen Tag, dem 6. Juni, der World IPv6 Launch Day stattfinden.

Die Idee hinter dem World IPv6 Day im letzten Jahr war in der Hauptsache, dass Diensteanbieter, Provider und Nutzer in einem 24 stündigen Testlauf Probleme bei IPv6- bzw. Dualstack-Betrieb erkennen.

In diesem Jahr sollen die Dienste ab dem 6. Juni dauerhaft per IPv6 erreichbar sein. Facebook, Google, Bing und Yahoo werden ab diesem Datum per IPv4 und IPv6 erreichbar sein. Die deutschen Anbieter halten sich bisher aber sehr zurück. Der einzige große Vertreter, der bereits seit 2010 auf Dualstack-Betrieb setzt, ist Heise.
Auch die Provider, die ihre Teilnahme zugesagt haben, sind vorwiegend in den USA zu finden.

 

IPv4-Adressen (so gut wie) aufgebraucht

1. Februar 2011 23:21 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Allgemeines

Welche Verbreitung natives IPv6 beim Endanwender hat, muss ich ja nicht erwähnen. Diese Misere ist schließlich hinreichend bekannt. Nichtsdestotrotz hat die IANA heute die letzten beiden, frei verfügbaren 8 Bit Blöcke an das APNIC vergeben. Bleiben noch exakt 5 Blöcke eben dieser Größe, die nun gerecht unter den 5 Regional Internet Registry (RIR) aufgeteilt werden. Böse IANA. Konnte doch keiner damit rechnen, dass die IPv4-Adressen schon ausgehen.

Es soll übrigens immer noch Provider geben, die keine konkreten Planungen angestellt haben, wie sie denn nun ihre Endanwender mit IPv6 versorgen wollen.

Heise
Golem

 

Asterisk kann IPv6

22. Oktober 2010 16:13 | Autor: Marc | 1 Kommentar | Kategorie(n): Allgemeines

Asterisk ist in der Version 1.8.0 erschienen.

Die wichtigste Neuerung dürfte wohl SIP (und natürlich auch RTP) über IPv6 sein. Gültige IPv6-Notationen in den Konfigurationsdateien sind vollständige 128 Bit-Adressen (in der Form 2001:db8:a::1), Netze (2001:db8:a::/48) und Wildcards (::). Für IAX2-Trunks muss allerdings weiterhin IPv4 eingesetzt werden.

Außerdem erwähnenswert ist die Möglichkeit, einen SRTP-Stream auf einen IAX2-Trunk zu bridgen, womit eine durchgehend verschlüsselte Kommunikation möglich ist.

Nett ist darüber hinaus eine Kalender-Funktion, die aus dem Dialplan heraus genutzt werden kann. So kann der Dialplan also recht einfach an Events angepasst werden. Als vermittlungstechnische Neuerung ist CCBS für SIP-, Analog- und DSS1-Telefonie hinzugekommen. Wird allerdings nicht von jedem Carrier unterstützt.

Eine komplette Übersicht aller Änderungen gibt es im Changelog.

 

Facebook mit IPv6

13. Juni 2010 12:03 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Allgemeines

Auf der Google IPv6 Implementors Conference hat Facebook sein Konzept zur IPv6-Implementierung vorgestellt.

Demnach wird es noch einige Zeit dauern, bis die Codebase IPv6 spricht, aber schon jetzt ist das Netzwerk unter der Adresse www.v6.facebook.com per IPv6 erreichbar. IPv6-Verbindungen werden dabei von einem Load Balancer auf IPv4 umgesetzt, ganz ähnlich wie dies bei Heise der Fall ist.

Auch wenn Facebook nicht bei jedem beliebt ist, muss man doch zumindest anerkennen, dass mit dieser Aktion eine der größten Seiten nun per IPv6 erreichbar ist, was vielleicht (…) der Verbreitung des Protokolls weiterhilft.

 

Das DNSSEC-Testbed der DeNIC nutzen

28. Mai 2010 09:21 | Autor: Marc | Keine Kommentare | Kategorie(n): Allgemeines

Seit 2. Juli 2009 testet die DeNIC zusammen mit dem BSI und verschiedenen Providern des eco die Signierung der de-Zone mittels DNSSEC im Rahmen eines eigenen Testbed.

Wer über einen Resolver verfügt, der den Algorithmus RSASHA256 beherrscht (Unbound ab 1.4 oder BIND ab 9.7), kann die beiden DNSSEC-Nameserver der DeNIC in Frankfurt und Amsterdam nutzen. Der Server in Frankfurt kann dabei auch IPv6. Konfigurationsbeispiele für BIND und Unbound sind auf der DeNIC-Seite angegeben.

Eigene de-Domains lassen sich natürlich auch signieren. Damit die Chain-of-Trust (im Idealfall sieht die folgendermaßen aus: . (Root-Zone) -> de. -> example.de.) vollständig ist, muss aber der öffentliche Teil des Schlüssels bei der DeNIC hinterlegt werden und hier spielen bisher leider nur wenige Provider mit. Mir ist aktuell nur Hostserver bekannt, der auch die Registration der Domain tech-nerds-dnssec.de übernommen hat. Die Domain ist selbstverständlich signiert und eignet sich so auch, um den eigenen Resolver zu testen. Das geht in gewohnter Weise mit dem Tool dig.
dig +dnssec tech-nerds-dnssec.de

Wenn dig hier das Flag ad ausgibt, konnte die Antwort erfolgreich authentifiziert werden.

dig +dnssec tech-nerds-dnssec.de